FAQ – Häufige Fragen

Welches sind die Voraussetzungen für einen Einsatz?

  • 25 – 60 Jahre alt
  • Abgeschlossene Ausbildung oder Studium mit einer mindestens 2-jährigen qualifizierten Berufserfahrung
  • Gute Kenntnisse der jeweiligen Sprache des Einsatzlandes (spanisch oder englisch)
  • Langjährige und nachhaltige Beziehung zur Schweiz oder zu Deutschland, um auch den  Öffentlichkeits- und Sensibilisierungsauftrag wahrnehmen zu können
  • Bereitschaft zu 3 Jahren Einsatz zu einem Bedarfslohn
  • Bereitschaft zur Öffentlichkeits- und Sensibilisierungsarbeit

Welche zusätzlichen Voraussetzungen sind für einen Einsatz erforderlich?

  • Lust auf Improvisation und Kreativität, um Gewohntes zu verlassen und neue Wege zu beschreiten
  • Physische und psychische Gesundheit
  • Grundkenntnisse in Projektmanagement, Organisationsentwicklung und Erwachsenenbildung sind von Vorteil
  • Respekt vor anderen kulturellen und religiösen Wertmassstäben
  • Bei Paaren eine mindestens 2-jährige Lebensgemeinschaft

Wie erfolgt der Ablauf der Personalauswahl?

Der Bewerbungs- und Auswahlprozess für Interessierte aus der Deutschschweiz beinhaltet folgende Schritte:
  1. Besuch einer Informationsveranstaltung www.comundo.org/info
  2. Schriftliche Bewerbung http://assets.comundo.org/downloads/bewerbungsformular.pdf
  3. Bewerbungsgespräch
  4. Teilnahme an Auswahl- und Orientierungstagen (AOT, 3 Tage), bei denen Sie neben Assessmentteilen und weiteren Informationen zum Einsatz auch die Organisation COMUNDO kennenlernen. Kosten CHF 220.-.
  5. Projektabklärungen, u.a. ein Skype-Gespräch, mit der Koordinationsperson und Vertreter/innen der Partnerorganisation im jeweiligen Einsatzland. Wenn sich die Parteien geeinigt haben, erfolgt der Vertragsabschluss.

Welche Berufsgruppen werden gesucht?

Folgende Berufsgruppen werden erfahrungsgemäss vorzugsweise gesucht:
  • Sozial- und Geisteswissenschaften
  • Marketing und Kommunikation
  • Bildung und Berufsbildung
  • Gesundheitswesen
  • Umwelt, Land- und Forstwirtschaften
  • Naturwissenschaften

Ist auch eine Initiativbewerbung möglich?

Grundsätzlich ist auch eine Initiativbewerbung möglich. Das Bewerbungsformular mit zusätzlichen Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

Wo kann ich mich bewerben?

COMUNDO ist in 3 Sprachregionen der Schweiz und in Deutschland vertreten, wobei die Personalauswahl je nach Region unterschiedlich abläuft. Möchten Sie sich bewerben, so konsultieren Sie die jeweilige Kontaktperson und senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an das entsprechende Büro in Ihrer Region.

Wie gut müssen meine Sprachkenntnisse bei Einsatzbeginn sein?

Gute Kenntnisse der Sprache des jeweiligen Einsatzlandes sind eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen und nachhaltigen Einsatz. Das Mindestlevel für Englisch oder Spanisch bei der Ausreise liegt bei B2 nach internationalem Standard (siehe EU-Referenzrahmen). 

Wird eine Religionszugehörigkeit vorausgesetzt?

Nein. Die religiöse und spirituelle Ausrichtung bleibt der Fachperson überlassen. Respekt und Offenheit gegenüber Personen mit unterschiedlichen Glaubenshaltungen und -praktiken sind jedoch unerlässlich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wie lange dauert es von der Bewerbung bis zum Einsatzbeginn?

Der Vorbereitungskurs für Ausreisende findet zweimal jährlich statt. Erfahrungsgemäss dauert die Zeit von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Ausreise im Minimum sechs Monate und im Durchschnitt ca. ein Jahr. 

Können auch Paare und Familien mit Kindern in den Einsatz?

Ja. Mehr als die Hälfte der Fachpersonen sind Familien mit Kindern (meist im Vorschulalter).


2. Fragen zur Einsatzvorbereitung

Wie lange dauert die Vorbereitung?

Der Vorbereitungskurs für Ausreisende dauert dreieinhalb Wochen. Da ein dreijähriger Einsatz auch viele weitere persönliche Ausreisevorbereitungen mit sich bringt, sollten für diese genügend Zeit (i.d.R. einige Monate) eingerechnet werden. 

Wie sieht die konkrete Vorbereitung auf einen Personaleinsatz aus?

Der zweiteilige Ausreisekurs ist zentraler Bestandteil der Vorbereitung. An einem verlängerten Wochenende und einem dreiwöchigen intensiven Ausreisekurs werden die grundlegenden Instrumente und Arbeitsmethoden vermittelt. Die Kurse setzen sich zudem mit Themen auseinander, die während des Einsatzes relevant sind.

Gibt es eine individuelle Vorbereitung?

Wir beraten die Fachpersonen in ihrer individuellen Vorbereitung und unterstützen sie mit einem max. Betrag von CHF 1‘500.- pro erwachsene Person.

Wann und mit wem wird ein Arbeitsvertrag erstellt?

Der Arbeits- oder Dienstvertrag ist ein bilateraler Vertrag und wird zwischen Arbeitgeber (COMUNDO) und Arbeitnehmer/in (Fachperson) abgeschlossen und vor dem Ausreisekurs unterzeichnet. Die Vertragszusage erfolgt durch die/den Programmverantwortliche/n in der Schweiz. 

Welche Vertragsformen gibt es bei Paaren?

Bei Paaren gibt es zwei mögliche Vertragsformen:
  • Pro Person je ein Vertrag, falls beide Fachpersonen eine Projekttätigkeit im Rahmen des COMUNDO-Programms ausüben.
  • Ein gemeinsamer Vertrag mit Namen und Unterschriften beider Personen. Dies, falls eine Person aufgrund ihres Berufsprofils keine Projekttätigkeit ausüben kann oder nicht will. Dann wird sie als mitausreisende/r Partner/in im Vertrag aufgeführt.
Bei Paaren, bei denen beide Personen eine Projekttätigkeit im Rahmen des COMUNDO-Programms ausüben, umfasst das gemeinsame Arbeitspensum mindestens 150 Prozent.


3. Fragen zum Einsatz

Wie erfolgt die Einführung in das Land und das Projekt?

Nach der Ankunft am Einsatzort wird die Fachperson von der lokalen Koordinationsperson unterstützt. Diese vermittelt alltagspraktische Informationen, beantwortet sicherheitsrelevante und administrative Fragen und führt in das Projekt ein: Vorgeschichte, Ausgangspunkt, Informationen zur Partnerorganisation, Vorstellung bei der Partnerorganisation, etc. Die Koordinationsperson unterstützt die Fachperson auch bei der Suche nach einer Unterkunft, wenn dies nicht schon vorgängig durch die Partnerorganisation geregelt wurde.

Wie werden die Fachpersonen im Einsatzland begleitet?

Jedes Einsatzland verfügt über eine Koordinationsstelle. Die Koordinationsperson unterhält und pflegt als COMUNDO-Vertretung vor Ort die Kontakte zu den Partnerorganisationen und betreut die Fachpersonen im Projekt. Sie ist erste Ansprechperson und direkte Vorgesetze der Fachperson im Einsatz und für die Personalführung vor Ort verantwortlich.

Wie lange dauert die Vertragszeit?

Die Minimaldauer der Einsätze beträgt drei Jahre. Die Verträge können auf maximal neun Jahre verlängert werden.

Welche Aktivitäten werden im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit erwartet?

Die Fachpersonen sind wichtige Botschafter. Sie können authentisch und glaubwürdig über die Arbeit und die Ziele von COMUNDO sowie über Nord-Süd-Themen berichten. Deshalb wird von den Fachpersonen erwartet, dass sie die Geschäftsstellen in der Schweiz im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Ein wichtiges Kommunikationsinstrument sind die Rundbriefe, welche von den Fachpersonen regelmässig geschrieben werden. Auch die Netzwerkgruppen spielen bei der Öffentlichkeits- und Sensibilisierungsarbeit eine zentrale Rolle. 

Was ist die Netzwerkgruppe?

Die Netzwerkgruppe ist eine Gruppe mit rund 50 Personen, welche die Fachperson vor ihrer Ausreise aufbaut. Die Mitglieder stammen in der Regel aus dem privaten und beruflichen Umfeld der Fachperson. Die Netzwerkgruppe unterstützt die Fachperson während ihres Einsatzes und hilft während einer Mi-Contrat-Reise bei der Organisation von Veranstaltungen mit. Mitglieder der Netzwerkgruppe erhalten regelmässig Informationen aus dem Einsatz. Sie werden für die Arbeit und die Ziele von COMUNDO sensibilisiert und tragen ihren Teil zu mehr sozialer Gerechtigkeit bei.

Was ist eine Mi-Contrat Reise?

Nach der Hälfte des Einsatzes hat jede Fachperson die Möglichkeit einer Heimreise (Mi-Contrat Reise), welche der Sensibilisierungsarbeit zusätzliches Gewicht geben soll. Diese Reise dauert vier Wochen, in denen die Fachperson zwei bis drei öffentliche Veranstaltungen sowie eine Veranstaltung mit der Netzwerkgruppe durchführt.

Was ist ein Rundbrief?

Ein fester Bestandteil des Einsatzes ist das Verfassen von Rundbriefen (Newsletter), in denen die Fachpersonen einen persönlichen Einblick in ihr Projekt und ihren Alltag geben. Die Rundbriefe werden dreimal jährlich verfasst, und sind auf unserer Webseite aufgeschaltet.

Welche Aktivitäten werden im Bereich Fundraising erwartet?

Fachpersonen haben keinen konkreten Fundraising-Auftrag. Durch ihre Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit und das Verfassen von Rundbriefen unterstützen sie jedoch unser Fundraising-Team aktiv. Die Fachpersonen erklären sich damit einverstanden, dass das professionelle Fundraising-Team ihre Projektarbeit zur Spendengewinnung und damit zur Finanzierung ihres Einsatzes vermarktet.

Wie erfolgen die Qualitätssicherung und die Überprüfung der Nachhaltigkeit?

Monitoring und Evaluation unserer Arbeit ist ein zentraler Bestandteil, um die Qualitätssicherung und die Nachhaltigkeit unserer Projekte zu gewährleisten. Dies geschieht auf verschiedenen Programmebenen mit einem koordinierten Berichtswesen: Programm COMUNDO, Bereich International, Einsatzland und Projekt. Auf der höchsten Ebene überprüfen die DEZA (jährlich) und unabhängige, externe Experten/-innen die Wirkung unserer Arbeit sowie die korrekte Verwendung der finanziellen Mittel. Auf Ebene des Einsatzlandes erfolgt die Qualitätssicherung durch die Koordinationsperson, welche als COMUNDO-Vertreter/in die Kontakte zu den Partnerorganisationen pflegt und für die Personalführung der Fachpersonen vor Ort zuständig ist.

Was ist bei einem vorzeitigen Einsatzende zu beachten?

Eine Vertragsauflösung kann in gegenseitigem Einverständnis erfolgen. COMUNDO behält sich im Falle eines Abbruches jedoch das Recht vor, angefallene Kosten für Vorbereitung und Reise zurückzuverlangen.

Welches sind die Arbeitsbedingungen während des Einsatzes?

In der Regel arbeiten die Fachpersonen in einem 100 Prozent-Pensum. Die Arbeitszeiten richten sich nach den Bedürfnissen und dem Usus der Partnerorganisationen. Fachpersonen bis 55 Jahre haben Anspruch auf fünf Wochen Ferien. Mit dem vollendeten 55. Altersjahr sind es sechs Wochen Ferien.

Kann ich das Bankkonto in der Schweiz behalten?

Ohne festen Wohnsitz in der Schweiz kann ein Schweizer Bankkonto zu Schwierigkeiten führen. Es empfiehlt sich eine rechtzeitige Klärung mit der Bank, oft werden individuelle Lösungen vereinbart. Politisch laufen zurzeit Bemühungen, PostFinance (Finanzinstitut der Schweizerischen Post) im Rahmen des «Service public» zu verpflichten, allen CH-Bürgern/-innen die Führung eines Bankontos zu ermöglichen. Grundsätzlich muss bei einem Wohnsitz im Ausland mit höheren Kontogebühren gerechnet werden.

Ist ein Bankkonto im Einsatzland zu empfehlen?

Für den Zahlungsverkehr ist es in einigen Ländern möglich und sinnvoll, ein Bankkonto vor Ort zu eröffnen – je nach Möglichkeit in lokaler oder internationaler Währung. Dies nicht als Ersatz für ein Konto in der Schweiz, sondern als praktische Option, um den lokalen Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Mehr Informationen dazu kann bei Fachpersonen im entsprechenden Einsatzland eingeholt werden.

Wie steht es um die Sicherheit am Einsatzort?

COMUNDO verfügt über ein «Sicherheitskonzept Ausland», über das im Ausreisekurs informiert wird. Es beinhaltet allgemeingültige Richtlinien sowie ein Szenarium für schwerwiegende Ereignisse (z.B. Todesfall, Bedrohung, Vergewaltigung). Vor Ort erstellen alle Fachpersonen einen lokalen Sicherheitsplan, der die für das Umfeld spezifischen möglichen Ereignisse und Verhaltensweisen beschreibt. Die Koordinationsstellen vor Ort sind für die Umsetzung im Land verantwortlich.


4. Fragen zu den finanziellen Leistungen

Welche finanziellen Leistungen werden von COMUNDO während der Vorbereitungsphase übernommen?

  • COMUNDO übernimmt die Kosten für die Übernachtung, die Verpflegung und die Vorbereitungs-Kurse
  • Hin- und Rückflugticket sowie weitere direkte Reisekosten zum/vom Einsatzort
  • Kosten für die Ausstellung des Visums
  • Kosten für obligatorische Impfungen und medizinische Abklärungen bis max. CHF 500.- pro Person
  • Einmaliger Beitrag an die Reiseapotheke von CHF 100.- pro erwachsene Person
  • Beitrag an individuelle Vorbereitungskurse von max. CHF 1‘500.- pro erwachsene Person

Welche Leistungen werden von COMUNDO während des Einsatzes übernommen?

COMUNDO erbringt während der Dauer des Dienstvertrages folgende Leistungen. Wo nichts anderes vermerkt ist, handelt es sich um durchschnittliche Beträge pro Person im Jahr oder Monat.
  • Bedarfslohn (siehe Frage zum Gehalt)
  • Einmaliger Beitrag für die Wohneinrichtung
  • Obligatorische Krankenversicherung mit Unfalldeckung
  • Privathaftpflichtversicherung
  • Sozialversicherungen: AHV-, ALV-, IV-, EO-, FAK-Prämien
  • Berufliche Vorsorge (BVG)
  • REGA-Mitgliedschaft
  • Monatliche Sparrücklage für die Zeit nach dem Einsatz von CHF 500.- pro erwachsene Person und CHF 100.- pro Kind
  • Weiterbildungsbeiträge, welche in direktem Zusammenhang mit der Projekttätigkeit stehen von maximal CHF 480.- pro Jahr
  • Kaufkraftangepasste, gesetzliche Kinderzulagen bis zum 16. Altersjahr von CHF 67.- pro Kind
  • Schulkosten für mitausreisende Kinder: Der Beitrag von COMUNDO beträgt maximal CHF 1‘500.- (Vorschule), CHF 2‘000.- (bis zum 6. Schuljahr), CHF 3‘000.- (ab dem 7. Schuljahr) pro Kind und Schuljahr
  • Pro Einsatzjahr beteiligt sich COMUNDO mit CHF 250.- an den Kosten für ein Notebook

Wie hoch ist das Gehalt während des Einsatzes?

Das monatliche Gehalt (Bedarfslohn) richtet sich nach den lokalen Verhältnissen und ermöglicht den Fachpersonen einen an die Verhältnisse angepassten Lebensstil. Das Gehalt wird jedes Jahr neu berechnet, ist dem Land und der Region angepasst und beträgt im Durchschnitt ca. CHF 1000.-. Die Wohnungsmiete und die Wohnungsnebenkosten sind Bestandteil dieses Gehalts. Für den/die im selben Haushalt lebende/n Partner/in erhöht sich die Pauschale um 60 Prozent, für ein Kind von 0-6 Jahren um 20 Prozent und für ein Kind von 7-18 Jahren um 40 Prozent.

Erhalte ich finanzielle Unterstützung für ein Fahrzeug oder für Projektfahrten?

Die Anschaffung und Verwendung eines Privatfahrzeuges liegt in der Verantwortung der Fachpersonen und wird nicht mitfinanziert.
Fahrkosten im Rahmen der Projekttätigkeit gehen grundsätzlich zu Lasten der Partnerorganisation. Diese stellt demzufolge die nötigen Mittel zur Verfügung, auch Fahrzeuge, die für die Ausübung der Aufgaben der Fachperson benötigt werden.

Wie bin ich kranken- und unfallversichert?

Die obligatorische Krankenversicherung mit Unfalldeckung und Spitalversicherung halbprivat (ganze Schweiz, freie Arztwahl, weltweite Deckung, 24h-Hotline für Gesundheitsfragen) wird durch COMUNDO geregelt und finanziert.

Was ist bei Unfall oder längerer Krankheit zu beachten?

Alle Personen im Einsatz sind kranken-, privathaftpflicht- und unfallversichert. Bei Unfall oder längerer Krankheit gelten die Leistungen der jeweiligen Versicherungsgesellschaft.

Welche Sozialversicherungsleistungen werden übernommen?

COMUNDO übernimmt die AHV-ALV-IV-EO-FAK-Prämien, welche sich nach den Mindestansätzen gemäss Vorgaben der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) richten.

Welche Beiträge werden in die berufliche Vorsorge (2. Säule, Pensionskasse) einbezahlt?

Alle Fachpersonen sind dem beruflichen Vorsorgesetz (BVG) unterstellt. Da der AHV-pflichtige Jahreslohn für Fachpersonen im Vergleich zum Jahreslohn in der Schweiz klein ist, sind auch die Beiträge in die Pensionskasse bedeutend geringer. Mit zunehmendem Alter erhöht sich die Differenz beim Sparkapital.


5. Fragen zur Rückkehr

Wie werde ich nach dem Einsatz unterstützt?

Viele Fachpersonen müssen sich bei ihrer Rückkehr erneut eingewöhnen. Das vertraute Umfeld hat sich vielleicht verändert und/oder wird von der Fachperson anders wahrgenommen. Wir bieten Ihnen Unterstützung in Form von Gesprächen und Austausch mit Gleichgesinnten:
  • Abschlussgesprächen im Einsatzland und mit den Verantwortlichen in der Schweiz
  • Dreitägiger Rückkehrkurs als Abschluss des Einsatzes
  • Gelegenheiten zur Unterstützung in der Sensibilisierungsarbeit
in Form von Vorträgen, Artikeln, Erlebnisberichten, etc.:
  • Weiterführung der Netzwerkgruppenarbeit
  • Gelegenheiten, die wertvollen Erfahrungen aus dem Einsatz zukünftigen Fachpersonen weiterzugeben
  • Mitarbeit in einem der Trägervereine

Welche Chancen haben ehemalige Fachpersonen, in der internationalen Zusammenarbeit (IZA) weiterarbeiten zu können?

Da der Arbeitsmarkt im Bereich der internationalen Zusammenarbeit (IZA) nicht sehr gross ist, sind auch die Möglichkeiten für eine Anstellung in einer IZA-Organisation beschränkt. Für einen Einstieg in einen branchenverwandten Beruf (Asylwesen, Flüchtlingswesen, Hilfsorganisationen, Menschenrechtsorganisationen, Sozialwesen, etc.) haben ehemalige Fachpersonen gute Chancen.

Wie kann ich persönlich von einem Einsatz profitieren?

Ein Einsatz mit COMUNDO ist nicht nur eine einzigartige und prägende Lebenserfahrung. Sie erweitern damit auch Ihre persönlichen und beruflichen Kompetenzen (fachlich, methodisch, interkulturell, kommunikativ, sozial, etc.). Vielleicht eröffnen sich Ihnen neue berufliche Perspektiven. Nach dem langjährigen Einsatz sprechen Sie ausserdem fliessend Spanisch oder Englisch.

KONTAKT DEUTSCHSCHWEIZ

Ruedi von Rotz

Verantwortlicher Fachpersonengewinnung
T +41 58 854 11 84
ruedi.vonrotz@comundo.org