Die neuen Kitas von Cochabamba

«Centro Infantil La Esperanza» heisst die neue Kita, die Karin Krebs in der bolivianischen Gemeinde Sacaba im Rahmen ihres Einsatzes bei der Partnerorganisation Ciudadania mitbegründen und im letzten Herbst einweihen konnte. Und schon kam die Anfrage für den Aufbau einer weiteren Kita in Cochabamba. Beide Kitas werden ab März mit staatlicher Hilfe unterstützt.

Kita Laguniat Karin Krebs

Für die neue Kita in Cochabamba hat die Gemeinde Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Zusammen mit der EMSA, Abfallbewirtschaftungs- und Reinigungsfirma in Cochabamba, soll den Arbeiterinnen, die nachts die Strassen putzen, eine Nacht-Kita anbieten zu können. Das Projekt sollte innerhalb von nur drei Wochen auf den Beinen stehen. «Obwohl es sehr hektisch ist, eine Kita in dieser kurzen Zeit auszustatten, freuen wir uns extrem», schreibt Karin Krebs im aktuellen Rundbrief. Und sie freut sich auch über den Erfolg der seit längerem gut funktionierenden Kita Lagunita in Cochabamba (Bild), «die heute als Vorzeige-Kita gilt.» 

Weiter berichtet sie im Rundbrief über die Neuigkeiten von Paulo Vallejos Einsatz bei der Partnerorganisation Fundare: Gemeinsam mit der Stadt Cochabamba organisierte Fundare Ende November eine Tauschbörse, die Feria del trueque, an welcher vier Basisorganisationen der Müllsammlerinnen vertreten waren. Vor der Durchführung des Anlasses wurden Tauschobjekte wie Pflanzensetzlinge oder Recycling-Taschen organisiert, die dann am Stand gegen Glas, PET und Plastik umgetauscht werden konnten. Auf gutem Weg ist auch das neue Abfallbewirtschaftungsgesetz, das den Müllsammlerinnen eine Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebenssituation bedeuten wird.