Fazit nach drei Monaten Bildungsarbeit in Kenia

COMUNDO-Fachmann Harry Boldt engagiert sich seit wenigen Monaten bei der Bildungseinrichtung «Don Bosco Technical secondary school» in Embu (Kenia). In seinem Rundbrief berichtet er von ersten Eindrücken und Erfahrungen aus seinem Einsatz: Beispielsweise von der Odyssee am Flughafen, welche von ihm viel Geduld abverlangte. Oder von den durchs Band herzlichen Begegnungen mit Kenianer/innen und anderen Fachpersonen von COMUNDO, die ebenfalls in Kenia stationiert sind, sowie von dem riskanten Fahrstil auf den Strassen.

Kenia schläft nicht in Sachen Computertechnologie. Die IT-Szene boomt, berichtet Harry Boldt weiter. Deshalb sei es besonders wichtig, dass die Schüler/innen mit vertieftem Know-how im Fach Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) ausgestattet werden. So können sie nach ihrem Abschluss in ein eigenständiges Leben entlassen werden. Doch in einem ersten Schritt muss erstmal der Computerraum auf Vordermann gebracht werden. Zudem will der Medienpädagoge veraltetes Unterrichtsmaterial weiterentwickeln. Nach knapp drei Monaten sei schon einiges erreicht worden, berichtet er. Auch wenn immer wieder Geduld gefragt sei. Das Wichtigste sei für ihn die grosse gegenseitige Wertschätzung, so dass jeden Tag Neues voneinander gelernt werden könne.