«Das Unbehagen an der Entwicklung»

Am Dienstag, 13. Juni 2017 wird im Bildungszentrum RomeroHaus das Buch «Das Unbehagen an der Entwicklung: Eine andere Entwicklung oder anders als Entwicklung?» vorgestellt. Es bildet das Ergebnis eines über zwei Jahre andauernden Reflexionsprozesses über den Entwicklungsbegriff, den COMUNDO angestossen hat: Geht es um alternative Entwicklung oder aber um Alternativen zur Entwicklung?

Die Art und Weise, wie COMUNDO die internationale Zusammenarbeit versteht, ist mit dem vorherrschenden Entwicklungsbegriff kaum vereinbar. Dieser wird in der Regel mit Wachstum gleichgesetzt und impliziert, dass sich die Länder des Südens an der Lebensweise und den Werten des Nordens orientieren sollen. Das Ziel von COMUNDO ist im Gegensatz dazu eine geeinte Welt mit mehr sozialer Gerechtigkeit, in der die Menschen einen achtsamen Umgang untereinander und mit der Natur pflegen. Dabei sind gerade auch die Länder des Nordens gefordert, sich zu entwickeln.

Die wegweisende wissenschaftliche Publikation «Das Unbehagen an der Entwicklung» ist das Werk von insgesamt dreizehn Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Ländern und Kontexten, die ihre Gedanken und Überlegungen in Deutsch, Englisch und Spanisch darlegen. Sie wird am 13. Juni von Anne-Marie Holenstein, frühere Direktorin des Fastenopfers, gewürdigt. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt mit Beat Dietschy, Präsident COMUNDO, Annemarie Sancar, WIDE Switzerland, und Bruno Stöckli, Brot für alle. Moderiert von Josef Estermann, COMUNDO.

Zu der Buchpräsentation sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Das Buch kann zum Preis von Fr. 29.00 bei COMUNDO bezogen werden, anlässlich der Buchpräsentation zum Sonderpreis von Fr. 25.00.
 

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